Das SIM.LAB
In unserem hochmodernen SIM.LAB bilden wir die neue Generation von Fachpersonen in Pflege und Gesundheit auf höchstem Niveau aus.
Was ist das SIM.LAB?
Das SIM.LAB ist neben den theoretischen Lehrveranstaltungen an der Hochschule und den praktischen Einsätzen in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen der wichtige dritte Lernort. Das SIM.LAB kann auch verstanden werden als Brücke zwischen Theorie und beruflicher Pflegepraxis unter Laborbedingungen. Hier erlernen die Studierenden pflegerische und medizinische Skills in hochkomplexen Pflege-, Betreuungs- und Notfallsituationen. Das SIM.LAB ermöglicht u. a. eine grundlegende Verbesserung des Theorie-Praxis-Transfers, eine positive Fehlerkultur, Patientensicherheit und individuelle Handlungsreflexion.
Einblicke ins SIM.LAB
Wie lerne ich im SIM.LAB?
Im SIM.LAB steht das Simulationslernen im Vordergrund. Simulationslernen bedeutet das Erlernen und Üben einer Abfolge von Handlungsschritten in einem sicheren und geschützten Rahmen. Zuerst wird die notwendige Theorie erlernt, damit im nächsten Schritt Handlungen (Skills) sicher geübt, um in realitätsnahen Simulationen angewandt werden zu können. Solche Handlungen können zum Beispiel sein:
- die Durchführung der Körperpflege
- die Umsetzen vom Bett in den Rollstuhl
- der Wechsel eines Verbandes
- das Legen eines Blasendauerkatheters.
In einer Simulation Fehler zu machen ist erlaubt und stellt - im Gegensatz zur realen Pflegepraxis - kein Risiko für die zu pflegende Person dar.
Durch das Arbeiten im SIM.LAB erwerben, erweitern und vertiefen die Studierenden unterschiedliche Kompetenzen wie kommunikative, reflektierende und analytisch-wissenschaftliche Kompetenzen, so dass sie zunehmend Sicherheit gewinnen und für den realen Praxiseinsatz optimal vorbereitet sind.
Skill-Training
Nach dem theoretischen Einstieg üben die Studierenden im Skill-Training grundlegende Handlungsschritte direkt an modernen Trainingsmodellen und Simulatoren. Im SIM.LAB stehen für das Skill-Training verschiedene Trainingsmodelle und Simulatoren zur Verfügung: Nursing Anne, Paul, Anatomage Table und Body Interact.
Von der SIMStation ...
... der Blick ins Labor
In authentischen Szenarien, die auch immer wieder durch Simulationspersonen ("Schauspielpatienten") gestützt werden, setzen die Studierenden ihr Wissen in realitätsnahen Situationen um. Mit Hilfe eines professionellen Audio-Video-Systems werden Handlungen reflektiert und verbessert.
Ein Labor - Fünf Settings
Im SIM.LAB können Studierende zu zweit oder in kleinen Gruppen ihr theoretisch erworbenes Wissen in einem sicheren Raum unmittelbar praktisch anwenden. In verschiedenen Versorgungsbereichen, den sogenannten Settings, können realitätsnahe und unterschiedlich komplexe Handlungen aus der pflegerischen Praxis eingeübt und beliebig oft wiederholt werden.
Das SIM.LAB bietet fünf unterschiedliche Settings:
- Akutklinisches Setting
- Intensivmedizinisches Setting
- Pädiatrisches Setting
- Häusliches Setting
- Stationszimmer.
Im Studium der Angewandten Pflegewissenschaft erlernen die Studierenden die Pflege von Menschen aller Altersstufen, vom Frühgeborenen bis zum hochaltrigen Menschen (Generalistik). Dementsprechend sind auch die einzelnen Settings ganz realistisch auf die Situation und auf die besonderen Bedarfe jeder Patientengruppe ausgerichtet.